Worte aufsammeln oder pflücken,
sie runderneuern, aufpolieren,
dann Moos ansetzen und
gepflegt verwittern lassen,
Mond und Sterne schon am
hellerlichten Tag erkennen, und
die Sonne nachts noch sehen,
Gefühle riechen und Stimmungen
ertasten, Bilder ohne Pinsel,
Leinwand oder Papier malen,
mit grellen Farben schreiben,
und sie ins Pastell gleiten lassen,
die Welt, das Leben und den Tod
erkunden, forschen was dahinter kommt,
Gedanken befreien, die in uralten
Pergamenten ihr Dasein fristen,
andere Welten zu uns holen
aus Zeit und Raum und sonstwoher,
und das Ungehörte, Ungesagte,
Geheime und Geheimnisvolle mit
kräftigen Flügeln heimwärts tragen,
und zu allem ein Fünkchen
der eigenen Seele hinzugeben.
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