Lyrik — Liebe, Schmerz, Glück Leben, Tod und die Frage nach dem Sinn. Prosa — Phantasie und Realität verschwimmen zu Geschichten, manchmal ganz ohne Realität. Über beide — Lyrik & Prosa — kann man nachsinnen, sich hineinfühlen. Alte und neue Sprache — alles, was die Worte hergeben. Und der Leser erweckt alles erst zum Leben. Herzlich willkommen! Robert K. Staege
2.1.26
LOKALPATRIOT?
16.12.25
METEOROLOGISCHER OPTIMISMUS
©️ RKS 2015
3.11.25
DASEIN
Der Raum trocknet
in die Zeit hinaus
Die Zeit verdampft
in die Weite des Raumes
Das Sein kristallisiert
irgendwo dazwischen aus
© RKS 2015
30.10.25
DO NOT CONFUSE !
Verwechselt nicht
Stille mit Lautlosigkeit.
Die Abwesenheit von Worten
und anderen Geräuschen ist
noch keine Stille.
Die Stille ist
eine Kraft des Herzens
und des Geistes, die uns
verstummen lässt, weil sie
uns in der Lautlosigkeit
neue Dinge offenbart.
©️ RKS 2015
26.10.25
SPRACHPROBLEM
(Quatrain)
Neulich hat der Stachelrochen
mit dem Tigerhai gesprochen.
Worum es ging, kann ich nicht sagen;
ich muss den Babelfish mal fragen ...
© RKS 2015
26.9.25
WORTLOS …
Wie gern hätt‘ ich geschrieben
ein ernstes Dichterwort
vom Leben und vom Lieben,
und von der Wahrheit Ort.
Doch Worte schnell vergehen,
der Mensch hetzt durch die Zeit;
Wahrheit und Liebe stehen
wortlos in Ewigkeit.
©️ RKS 2015
9.9.25
AN DIE GELIEBTE
(3 Strophen, vierzeilig, Kreuzreime)
Du bist in vielen tausend Bildern
mir noch zur Gänze nicht erschienen.
Möchten Dich Millionen Szenen schildern,
nie zeigte alles sich in ihnen.
Kein Menschenauge fasst das ganze Wesen,
denn nur ein liebend Herz kann alles seh’n.
Und warum Du das meine hast erlesen,
werd' ich auch in Äonen nicht versteh’n ...
Nur Staunen kann ich, nur Dich lieben,
Dir schenken Ohr und Auge, Herz und Mund ...
Mein Alles, Leib und Seel', ist Dir verschrieben,
seit ich Dich sah, — und bis zur letzten Stund'.
© RKS 2015