Solang sie noch munter flossen,
schüttete ich die Laute in den Abfluss,
verbarg mich vor der versteinernden Sprache
zwischen entleerten und toten Wörtern.
Mit der einsetzenden Dämmerung verhängten
sie über das Denken Ausgangssperre,
das Wort steckte man gnadenlos in den Kerker,
sperrte es in Lager mit Phrasenmauern.
Wie lange soll ich noch warten, harren,
geknebelt und verstummt im Lärmen, —
bis sich irgendwann einmal Risse bilden,
und Lücken in wortreicher Leere entstehen?
Soll es mehr sein als Bewegungen
des Mundes, der Lippen, der Zunge,
muss sich Freiheit zwischen die Falten
der stumm weißen Einsamkeit drängen.
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