3.11.25

JOUR D‘ÉTÉ

 

Gleißende Sonne überm See, 

der träge daliegt. Keine Bewegung 

in Lüften und Bäumen. Ich gehe 

den Waldweg bergauf unter Buchen.

Glut quillt zwischen Stämmen und 

Blattwerk stumm schreiend hervor.

Um die Kapelle herum verdorrtes Gras, 

staubtrockene Erde. Die Hitze rennt 

mir nach wie ein herrenloser Hund.


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