15.11.25

FLÜCHTIG IM DUNST

 

gedanken verschwinden 

im nebel des nichts 

ziehen mich mit sich fort 

und ich verliere mich an 

eine blinde trostlosigkeit 

die gedanken und seele 

blutend hinterlässt

ohne spur oder

erinnern


dein schrei klingt mir nach 

ich eile ihm hinterher

doch er verhallt 

im stimmengewirr 

wispernder gestalten 

die flüchtig im dunst

entschwinden


allein und stumm 

im dunkel des herzens 

verirrt im innern des ich 

schmerz oder lust 

schwarz oder weiß 

sein oder vergehen

nichts


©️ RKS 2017



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