3.11.25

DIE WEIDE

 (Umarmende Reime)


Eine Wolke schmiegte abendlich heiter 
an die Weide am Flusse sich an. 
Als der Wind dort sein Tagwerk begann, 
zog am Morgen sie frühe schon weiter. 


Wie ein Hauch aus todkalten Grüften 

liegt's nun auf den trauernden Zweigen.

Der Baum scheint sich gramvoll zu neigen, 

und sein Weinen verrinnt in den Lüften.


© RKS 2020 


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