(Vierzeiler, 4 Strophen, Kreuzreime, wechselnde Kadenz)
Zu ihr geh‘n meine Blicke,
kein Wort dem Mund entflieht;
es fesselt mich wie Stricke,
was mir durchs Herze zieht.
Ich liebe sie. Wie Feuer
das Herz es mir durchglüht.
Ihr Mund ist mir so teuer,
der rot und süß erblüht.
Ich finde es so schmerzlich,
dass Küss’ er mir nicht gibt,
lieb‘ ich sie doch so herzlich,
wie niemand sonst sie liebt.
Noch kann ich ihr nicht sagen,
was brennend in mir steht, —
will‘s vielleicht morgen wagen,
wenn sie vorübergeht ....
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