16.10.25

NUIT EN VILLE

 

Wie Efeuranken wächst

die Dunkelheit empor

als trennende Wand

zwischen den Geschöpfen

Das verdreckte Rauschen

der Straßen treibt wie 

ein Schwarm verschreckter Fische 

an den Strand des Gehörs

In den stilleren Gärten

häuten sich Bäume

werfen das Tageskleid ab

und saugen mit tausend Tentakeln

die Partikel des Mondlichts ein 

Gedanken ducken sich 

selbst in den Schatten 

der Gräser sind die wenigen

Verstecke überfüllt


©️ RKS 2025 

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen