Kein Wort, nicht einen Ton, kann jetzt ich sagen,
weil hart die Zunge sich des jäh verwehrt.
Das Herze stockt, es will nur lautlos klagen,
da Du zu Gott bist nunmehr heimgekehrt.
Die Trennung währt, bis diesen Tags Beschwerde
ein andrer Tag, der besser wird, einst stillt.
Ach, Raum und Zeit sind hier auf dieser Erde
für Fremde nur, die stets ein Heimweh füllt.
Ich tret‘ vor Gott mit meinem ernst Gebete,
es mög’ auch mir dereinstens sein vergönnt,
dass ich zu dir ins Land des Friedens trete,
von dem mich hier des Todes Tor noch trennt.
©️ RKS 2022
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