23.10.25

DANSE SAUVAGE

 (vierzeilig, 3 Strophen, Kreuzreime, wechselnde Kadenz)


Es hat den Wald mit finsterem Glanz

die Nacht so mattschwarz beleuchtet. 

Der Tau hat nun mit glitzerndem Kranz

die Au am Morgen befeuchtet. 


Rasch eilten als stumme, spukenden Schar 

hin über die waldigen Wellen,

mit wallenden Nebelbändern im Haar,

die Sylphen und ihre Gesellen. 


Sie flogen hin in rastlosem Tanz,

bis Tau die Gräser befeuchtet‘, 

und kaum den Wald mit finsterem Glanz

die Nacht noch mattschwarz beleuchtet. 


©️ RKS 2025



Das Gedicht schrieb ich bereits 2020. Ich habe es überarbeitet, und in die vorliegende Form gebracht. 

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