(vierzeilig, 3 Strophen, Kreuzreime, wechselnde Kadenz)
Es hat den Wald mit finsterem Glanz
die Nacht so mattschwarz beleuchtet.
Der Tau hat nun mit glitzerndem Kranz
die Au am Morgen befeuchtet.
Rasch eilten als stumme, spukenden Schar
hin über die waldigen Wellen,
mit wallenden Nebelbändern im Haar,
die Sylphen und ihre Gesellen.
Sie flogen hin in rastlosem Tanz,
bis Tau die Gräser befeuchtet‘,
und kaum den Wald mit finsterem Glanz
die Nacht noch mattschwarz beleuchtet.
©️ RKS 2025
Das Gedicht schrieb ich bereits 2020. Ich habe es überarbeitet, und in die vorliegende Form gebracht.
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