19.9.25

NACHTSZENE II

 (Freie Lyrik)


Gestrandet in dem,

was sich Leben nennt. 

Ein Blick lässt mich

nachdenken darüber, was

Sterne für uns wären, hätten

sie nicht das Licht von Äonen

mit uns geteilt. Und ob die Nacht

mehr verbirgt als im Dunkel liegt. 

Ich spüre dem Gefühl der Berührung

durch deine Hände nach, 

während mich ein wärmender Hauch

wie sanfter Atem umgibt, und ich

im Sternenlicht deine Augen 

wiedererkenne, deren blinkender

Tränenglanz ein seltsames Echo

hervorruft , dessen Klang meine 

Seele innen und außen gleichzeitig

schwingen lässt. 


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