3.9.25

GEBET IN DER FREMDE

 (Vierzeilig, zweistrophig, Kreuzreime)


Dort leuchten die Sterne ohn’ Ende,

doch Schlaf, den finde ich nicht,

ich falte zum Beten die Hände 

ganz regungslos in ihrem Licht. 


Meine Seele trat ohne zu schwanken

vor Gott, und nun ist sie zurück,

kennt seither nur einen Gedanken:

Ich wünsche sonst nichts als dein Glück!


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