15.9.25

FÜR ENDLOSE JAHRE

 (Freie Lyrik)


in der ausgebleichten 

landschaft der erwartungen 

grünt ein gärtchen 

illusionärer hoffnung 

in richtung horizont sieht 

man wälder brennen doch 

die beine auf dem boden der 

tatsachen sind vom hochwasser 

umspült die strahlen der vernunft 

verflüchtigen sich und kriechen unter 

die üppigen stauden der hirngespinste 

das nähere ist in einer 

verordnung zu regeln damit 

die arme seele ruhe hat 

und in den schlaf sinken kann 

für endlose jahre


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