4.8.25

TRANSITORISCH

 (Alles geht vorüber)


Vergangen die Freude, verstummt die Klage, 

ein stilldunkler Schlaf sinkt auf meine Tage,

und was gewesen, erinn‘re ich kaum. 

Alles wird finster und alles Traum … 


Schon schaukelt eine düst‘re Hand

die Wiege mein am Grabesrand, 

und als sei es eines Mächt‘gen Wille,

wird alles still, — auf ewig Stille! 


©️ RKS 2022 

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