(Alles geht vorüber)
Vergangen die Freude, verstummt die Klage,
ein stilldunkler Schlaf sinkt auf meine Tage,
und was gewesen, erinn‘re ich kaum.
Alles wird finster und alles Traum …
Schon schaukelt eine düst‘re Hand
die Wiege mein am Grabesrand,
und als sei es eines Mächt‘gen Wille,
wird alles still, — auf ewig Stille!
©️ RKS 2022
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