(in umarmenden Reimen)
Leise hemmt ein zarter Wind
nun der Vögel letzten Flug,
wie ein reiner Atemzug,
welchen haucht ein müdes Kind.
Sanft der Tag dem Dunkel weicht,
und es zieh’n dort in der Ferne
vor den Glanz der ersten Sterne
Nebelschleier, dünn und leicht.
Seufzen aus dem Riede bricht,
Blätter sich im Winde regen,
silbern glänzet auf den Wegen
still des bleichen Mondes Licht.
©️ RKS 2022
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