Manchmal liegt es
auf einer Blumenwiese,
und träumt sich in die Wolken.
Manchmal sitzt es
im Dunkel der Nacht,
und träumt sich in die Sterne.
Manchmal steht es
am Rand des Meeres,
und träumt sich ins Weite.
Manchmal kommt es
mit zerfetzten Kleidern und
aufgeschrammten Gliedern heim,
und träumt von neuen Abenteuern.
Manchmal weint es
und sehnt sich nach Trost.
Manchmal schreit es
und sehnt sich nach Ruhe.
Manchmal schweigt es
und sehnt sich nach Worten.
©️ RKS 2021
Dieses Gedicht wurde in der Dezember-Ausgabe des Jahres 2021 der Literaturzeitschrift
„eXperimenta - Magazin für Literatur, Kunst und Gesellschaft“ abgedruckt.
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