28.3.26

AM WATERBERG

 

Auf uraltem, rotem Fels 

unter einem Baum sitzend,

sinniere ich in die endlose,

grüne Weite der Kalahari hinaus,

über der sich — ebenso endlos —

ein blauer, sonnendurchglühter Himmel

ausspannt, auf dem eine Wolkenherde

in aller Stille dahinzieht, 

jenes Schwere und Laute, 

das vielleicht noch in mir drängte, 

einfach mit sich nimmt, 

während um mich herum 

die Geräusche der Natur beruhigend

in meinen Geist fließen. 

Mein Herz fängt an zu singen. 


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