Ich lieb’ des Waldes Einsamkeit,
wo leis’ im Grunde unter Bäumen
die kleinen Bächlein murmelnd schäumen
in trauter Abgeschiedenheit.
Ein Rehbock schreckt zu mancher Zeit,
dann wieder Stille in den Räumen,
dort ist der Ort zum Sinnen, Träumen, —
im Walde, von den Menschen weit.
Hier kommen andere Gedanken,
hier wird das Herz so froh und weit,
hier weichen Weh und Ach und Leid,
hier gelten nicht des Daseins Schranken,
hier schwinden Welt und Raum und Zeit …
— Ich lieb‘ des Waldes Einsamkeit!
© RKS 2024
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