(Kreuzreime, wechselnde Kadenz)
Der Nebel schluckt die Helle der Laternen,
und speit in Schlieren Dunkel vor mich hin. —
Ich sehne mich nach Klarheit, nach den Sternen,
die stumm und schlicht durch dunkle Weiten zieh‘n,
nach einer Nacht, von Mondenschein erhellt,
voll süßen Traums, berauschend wie ein Fest,
die mich entreißt der irren, kranken Welt,
und meines Herzens Klage schweigen lässt.
© RKS 2024
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