Ferner Sterne fahler Schein
perlt vom schwarzen Himmel nieder
auf den totenstillen Hain.
Lang verstummt sind Klag‘ und Lieder.
Lautlos stehen Busch und Baum,
alles Sein wirkt wie geronnen,
und die Welt ist, wie im Traum,
ganz in Stille eingesponnen.
Meines Herzens sehnend Beben
geht zu all den Lieben hin,
die schon schritten aus dem Leben, —
ach, wie schwer wird da mein Sinn!
Plötzlich dringt durch all dies Schweigen
neuer Mut mir tief ins Herz,
da der Sterne lichter Reigen
ihren Gruß schickt erdenwärts.
© RKS 2024
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